Trampolinakademie

Gold, Silber und Bronze für die Trampolinakademie

Beim diesjährigen Filder-Pokal in Ostfildern waren Sportlerinnen und Sportler aus dem Leistungsstützpunkt Bergisch Gladbach mit dabei und sicherten sich Gold, Silber und Bronze in unterschiedlichen Kategorien. Besonders wichtig war der Wettkampf, weil er als Gradmesser für den Qualifikationswettkampf zur Jugend-WM sowie für den Bundeskader am 14/15 in Cottbus diente.

Die 10-jährige Luna Morgenstern ging in der Klasse 2007 und jünger an den Start. Durch zwei gute Übungen im Vorkampf erreichte Luna zunächst als Drittplatzierte das Finale. Im „Finale ab 0“, bei dem alle Vorkampfpunkte gelöscht werden, präsentierte Luna ihre Finalkür mit der persönlichen Bestleistung von 44,775 Punkte und gewann verdient den Filder Pokal.

In der Klasse 2006/2005 bei den Jungs startete Leon Kasulke für den TV Blecher. Auch Leon zeigte zwei gute Übungen im Vorkampf und ging als Drittplatzierter in das Finale. Da zeigte er sehr hohe Kürübung mit einem persönlichen Rekord in der Time-of-Flight-Bewertung (Zeit in der Luft) mit einer Höhe von 13,86 Sekunden. Damit konnte er sich sogar verbessern und landete auf dem zweiten Platz.

Unsere zwei Mädels, Luisa Braaf und Fiona Schneider, repräsentierten Rheinland in der Klasse 2003/2004. Die Bundeskaderathletin Luisa Braaf hatte Schwierigkeiten beim Start und musste ihre Pflicht und Kür leider abrechen. Sehr schade für Sie, denn sie wollte eine neue Kür mit einem Schwierigkeitsgrad von 10,3 Punkten turnen. Fiona hatte mehr Glück und erreichte mit einer sehr guten Pflichtübung und einer sauberen Kür als Drittplatzierte das Finale. Mit ihrer eleganten Finalkür verteidigte sie die Bronze und schaut sehr positiv auf den Wettkampf in Cottbus.

Stützpunkttrainer Alexej Kessler und Niklas Oellig zeigten sich insgesamt zufrieden mit dem Ergebnis: „Bis auf wenige Ausnahmen zeigten die Sportler stabile Übungen und hielten dem Druck stand. Den Filder-Pokal wollten wir als Bestandsaufnahme nutzen, um in den wenigen Trainingseinheiten vor Cottbus an den einzelnen Sprungverbindungen und den ganzen Übungen weiter zu arbeiten“.